
Das Fraunhofer FHR in Wachtberg bei Bonn ist Teil der großen Fraunhofer-Gesellschaft und eines der führenden und größten europäischen Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Hochfrequenzphysik und Radartechnik mit einem der weltweit leistungsfähigsten Weltraumbeobachtungsradare. Der Bereich „Radar zu Weltraumlageerfassung“ (RWL) entwickelt vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung von Satelliten durch Weltraumschrott Radarsysteme und Verfahren zur Weltraumbeobachtung für die Weltraumlageerfassung. In zwei Abteilungen vereinen sich hier unsere Expertisen in den Teilbereichen Radararchitekturen und Verfahren zur Weltraumbeobachtung, als auch Radarsysteme und operationeller Betrieb. Zur experimentellen Unterstützung der Arbeiten betreibt der Bereich mit dem TIRA (Tracking and Imaging Radar) eine der weltweit leistungsfähigsten Großradaranlagen und entwickelt im Auftrag des DLR das modulbasierte, netzwerkfähige GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar). Die Abteilung „Radararchitekturen & Verfahren zur Weltraumbeobachtung“ (RVW) im Bereich RWL befasst sich im Speziellen mit Forschungsthemen zur Überwachung und Aufklärung von Objekten im erdnahen Weltraum mit Radar. Dazu entwerfen wir innovative Verfahren zur Detektion, Ortung, Bahngewinnung und Radarabbildung bis hin zu Methoden zur Analyse und Identifizierung von Weltraumobjekten. Zum experimentellen Nachweis und zur Anwendung dieser Verfahren entwickeln wir Instrumente für unsere Großradaranlage TIRA und Systemarchitekturen für zukünftige Radarsysteme. Die Nutzung des Weltraums gewinnt in unserer modernen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund entwickelt die Forschungsgruppe „Radar Intelligence“ in der Abteilung RVW zukunftsweisende Konzepte und Methoden zur Verbesserung der Entdeckung, Verfolgung und Charakterisierung von Weltraumobjekten durch Anwendung bodengebundener und satellitengetragener Radarsensorik. Die betrachteten Objekte erstrecken sich von erdnahen Orbits über den cislunaren Raum bis hin zu Near Earth Objects.
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Was wir für Sie bereithalten
Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Die Stelle kann auch in Teilzeit besetzt werden.
Die Stelle ist auf 2 Jahre befristet.
Wir wertschätzen und fördern die Vielfalt der Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Unsere Aufgaben sind vielfältig und anpassbar – für Bewerber*innen mit Behinderung finden wir gemeinsam Lösungen, die ihre Fähigkeiten optimal fördern.
Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft.
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Fragen zu dieser Position beantwortet Ihnen gerne:
Herr Dr. Marcus Albrecht
Email: marcus.albrecht@fhr.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR
Kennziffer: 83429 Bewerbungsfrist: 13.03.2026

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist eine der führenden Organisationen für anwendungsorientierte Forschung: Seit der Gründung 1949 stärken Fraunhofer-Institute die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und den Innovationsraum in Deutschland und Europa. Mit ganzheitlichen Angeboten für Wirtschaft und Politik liefert Fraunhofer Lösungen für branchenübergreifenden Impact. Darüber hinaus ist die Fraunhofer-Gesellschaft ein bedeutender Standortfaktor für das Innovationsland Deutschland: Durch die Aktivitäten erhöhen sich Investitionseffekte in der Wirtschaft, erlangen Unternehmen innovationsbasierte Wettbewerbsvorteile, entstehen Arbeitsplätze, Fachkräfte werden qualifiziert und es steigt die gesellschaftliche Akzeptanz moderner Technik.