
Wie sieht das Engineering der Zukunft aus? Genau daran forschen wir am Fraunhofer IEM in Paderborn – gemeinsam mit starken Partnern und mit großer Leidenschaft für Technologie. Unsere Teams entwickeln Lösungen, die in der Praxis Anwendung finden: von intelligenten Produkten und vernetzten Produktionssystemen bis hin zu digitalen Services und moderner Software. Dabei denken wir Innovation ganzheitlich – von der ersten Idee und Konzeption bis hin zur Umsetzung. Im Rahmen dieser Masterarbeit arbeitest du an einer praxisnahen Fragestellung zur Modularisierung und Wiederverwendung von Software in komplexen technischen Systemen. Ziel ist es, eine Methode zu entwickeln, mit der ein Common Software Core für unterschiedliche Maschinen oder Produktvarianten systematisch identifiziert und definiert werden kann. Die Masterarbeit entsteht in enger Zusammenarbeit mit einem Industrieunternehmen in Süddeutschland und verbindet damit wissenschaftliche Methodenentwicklung mit einem konkreten industriellen Anwendungsfall. Und genau hier kommst du ins Spiel!
Du analysierst bestehende Ansätze zur Modularisierung, Wiederverwendung und Strukturierung von Software. Du untersuchst bestehende System-, Software- und Funktionsarchitekturen hinsichtlich gemeinsamer und variabler Bestandteile. Du entwickelst eine Methode zur systematischen Definition eines Common Software Core. Du identifizierst wiederverwendbare Software-, Funktions- und Architekturelemente. Du strukturierst Software und Funktionen in geeignete wiederverwendbare funktionale Cluster. Du berücksichtigst dabei unterschiedliche Maschinen, Produktvarianten und Konfigurationen. Du wendest die entwickelte Methode auf ausgewählte reale Beispiele aus dem Maschinen- und Anlagenbau an. Du bewertest die entwickelte Methode hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und ihres Nutzens für die industrielle Entwicklung.
Du bist in einem Studiengang wie Informatik, Maschinenbau, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen oder einem vergleichbaren Fach eingeschrieben. Du bringst Kenntnisse im Model-Based Systems Engineering (MBSE) mit oder hast Interesse daran, dich in MBSE und die RFLP-Methodik einzuarbeiten. Du besitzt ein grundlegendes Verständnis für Softwarearchitekturen, Modularisierung und Wiederverwendung. Idealerweise hast du bereits Berührungspunkte mit modularer oder parametrierbarer Softwareentwicklung, Produktlinien oder Variantenmanagement. Du kannst komplexe technische Systeme und Architekturen strukturiert analysieren und abstrahieren. Du arbeitest selbstständig, analytisch und bringst Interesse an wissenschaftlichen sowie industriellen Fragestellungen mit. Du hast Freude daran, dich mit Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Die Masterarbeit entsteht in enger Zusammenarbeit mit einem Industrieunternehmen in Süddeutschland. Dadurch erhältst du einen direkten Einblick in reale Entwicklungsprozesse und das Arbeitsumfeld eines Industrieunternehmens. Ein regelmäßiger persönlicher Austausch und eine regelmäßige Präsenz vor Ort beim Industriepartner sind ausdrücklich erwünscht. So kannst du Anforderungen, Herausforderungen und Lösungsansätze direkt mit den beteiligten Expert*innen diskutieren. Du arbeitest an einer praxisnahen Fragestellung an der Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie und kannst deine wissenschaftlichen Ergebnisse unmittelbar an einem realen Anwendungsfall erproben. Während deiner Masterarbeit wirst du sowohl durch das Fraunhofer IEM als auch durch den Industriepartner fachlich begleitet. Du erhältst spannende Einblicke in aktuelle Themen rund um Systems Engineering, Softwarearchitektur, Modularisierung und industrielle Produktentwicklung. Du hast die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und die entwickelte Methodik aktiv mitzugestalten. Für deine Masterarbeit stellen wir dir einen eigenen Arbeitslaptop zur Verfügung. Die Masterarbeit wird vergütet. Dich erwartet ein interdisziplinäres und engagiertes Umfeld, in dem Eigeninitiative geschätzt wird und du viel Gestaltungsfreiraum erhältst. Durch flexible Arbeitsmöglichkeiten kannst du deine Masterarbeit eigenständig organisieren und gleichzeitig wertvolle praktische Erfahrungen für deinen weiteren Berufseinstieg sammeln.
Wir wertschätzen und fördern die Vielfalt der Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Unsere Aufgaben sind vielfältig und anpassbar – für Bewerber*innen mit Behinderung finden wir gemeinsam Lösungen, die ihre Fähigkeiten optimal fördern.
Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft.
Bereit für Veränderung? Dann bewirb Dich jetzt, und mach einen Unterschied! Nach Eingang Deiner Online-Bewerbung erhältst Du eine automatische Empfangsbestätigung. Dann melden wir uns schnellstmöglich und sagen Dir, wie es weitergeht.
Fachliche Fragen beantwortet Dir gerne: Organisatorisches: Herr Isaac Mpidi Bita Herr Fatih Ufuk 📧isaac.mpidi.bita@iem.fraunhofer.de 📧fatih.ufuk@iem.fraunhofer.de 📞 +49 5251 5465-239 📞 +49 5251 5465-142
Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM
Kennziffer: 85547 Bewerbungsfrist:

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist eine der führenden Organisationen für anwendungsorientierte Forschung: Seit der Gründung 1949 stärken Fraunhofer-Institute die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und den Innovationsraum in Deutschland und Europa. Mit ganzheitlichen Angeboten für Wirtschaft und Politik liefert Fraunhofer Lösungen für branchenübergreifenden Impact. Darüber hinaus ist die Fraunhofer-Gesellschaft ein bedeutender Standortfaktor für das Innovationsland Deutschland: Durch die Aktivitäten erhöhen sich Investitionseffekte in der Wirtschaft, erlangen Unternehmen innovationsbasierte Wettbewerbsvorteile, entstehen Arbeitsplätze, Fachkräfte werden qualifiziert und es steigt die gesellschaftliche Akzeptanz moderner Technik.